Wiesensalbei

Wiesensalbei

Mit seiner, in einer intensiv violettblau blühenden, Blüte ist der Wiesensalbei ein auffälliger und farbenfroher Vertreter unter den Wildstauden. Der relativ genügsame Lippenblütler ist frostfest. Wenn sich ab dem Frühsommer die sonnigen Tage häufen, blüht er auf und kann in guten Lagen oder im heimischen Garten bei perfekten Bedingungen bis in den August leuchten.

Wiesensalbei – ein bisschen Gewürz und kaum Heilkraut

Der Wiesensalbei als die wilde Schwester des Gartensalbeis hat prinzipiell den gleichen typischen Würzgeschmack, der sowohl für Süßspeisen als auch bei Fleischgerichten geschätzt wird. Die Würzkraft der wilden Variante ist weniger ausgeprägt als die des Garten- oder Küchensalbeis. Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz als Pflanzenheilkraut. Die fast pollenfreie Wildstaude hat eine beruhigende Wirkung auf die Atmungsorgane. Als Tee oder Tinktur helfen die aufbereiteten Blätter und Blüten gegen Insektenstiche und Irritationen im Verdauungsapparat.

Wiesensalbei als Freund von Bienen und Hummeln

Von Imkern wird der Wiesensalbei als Honiglieferant geschätzt. Mit seinem reichen Angebot an Nektar zieht er neben Hummeln auch viele Bienen an, die sich gerne auf den zwanzig bis vierzig Zentimeter hohen Pflanzen niederlassen. Wild sät sich der Wiesensalbei vor allem an Wegrändern, an Ackerrainen und in der Nähe von Trockenrasen aus. Der Bestand in Deutschland ist rückläufig und in Nordrhein-Westfalen wird der Wiesensalbei als gefährdete Pflanze geführt.

Guter Boden und bevorzugter Standort vom Wiesensalbei

Grundsätzlich ist der Wiesensalbei eine widerstandsfähige und genügsame Staudenart. Auf trockenem und kalkhaltigem Boden gedeiht er am besten und schätzt Nährstoffreichtum. Lange Wurzeltriebe bis zu einem Meter tief in der Erde lassen ihn auch wasserärmere Zeiten ohne Beeinträchtigung widerstehen. In einem Naturgarten sind sonnenreiche Plätze ideal. Wer sich vor Bienen fürchtet oder gar eine Allergie gegen deren Stiche hat, sollte auf die Pflanzung von Wiesensalbei in der Nähe von Freiluftaufenthaltsplätzen verzichten. Vorteil gegenüber dem Gartensalbei ist die höhere Widerstandskraft, die beim Kauf insbesondere an einem gut durchwurzelten Topfballen abzulesen ist.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Wiesensalbei
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Salvia pratensis
  • Pflanzenfamilie: Lippenblütler
  • Lateinische Bezeichnung der Familie: Lamiaceae
  • Wiesensalbei Blüten:
  • Wiesensalbei Blätter:
  • Wiesensalbei Stengel/Stamm:
  • Wiesensalbei Standort:
  • Wiesensalbei Schädlinge:
  • Giftig:
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: