Ungarische Eiche

Ungarische Eiche

Die Eiche: Unbeschreiblich schöner Garten- und Parkbaum

Die Ungarische Eiche gehört zu den schönsten laubtragenden Bäumen. Der kräftige, hochwüchsige Baum bereichert als freistehender Baum (Solitärbaum) jeden Park und jede Wiese. Wie jede Eichenart gehört die Ungarische Eiche zu den Buchengewächsen, stammt ursprünglich jedoch nicht aus Ungarn, sondern aus dem mediterranen Raum und wird in Mitteleuropa vorwiegend als Parkbaum angepflanzt. Diese Eichenart ist sehr widerstandsfähig und frosthart, so dass der Baum inzwischen auch im Balkan bis 1000 Meter Höhe vorkommt. Die Krone der Ungarischen Eiche wächst anfangs eiförmig, später kugelförmig und wird nicht ganz so dicht wie die der Deutschen Eiche. Die schlanken Blätter junger Bäume haben stark gelappte/gezahnte Ränder, sind auf der Oberseite hellgrün, unten grau. Ältere Blätter sind dunkelgrün und weniger gezahnt. Die borkige Rinde enthält Gerbstoffe, die auch in der Medizin Verwendung finden.

Wein wird veredelt und der Trüffel gedeiht besser mit der ungarischen Eiche

Die Ungarische Eiche ist ein “Kätzchenblüher” und befruchtet seine weiblichen und männlichen Blüten per Windbestäubung selbst. Die nährstoffreichen Nuss-Früchte (Eicheln) werden gemahlen als Kaffee- oder Mehlersatz genutzt und dienen in der Viehmast als Kraftfutter. In Stammnähe gedeihen die wertvollen Trüffel. Der prächtige Parkbaum mag trockene, sandige bis lehmhaltige Böden und viel Sonne. Als Waldbaum ist er weniger geeignet – er verkümmert, weil schnell wachsende Nadelbäume ihm die Lebensgrundlage entziehen. Für eine Eiche wächst die Ungarische Eiche dennoch verhältnismäßig rasch (pro Jahr etwa 25 bis 40 Zentimeter) und wird bis zu 30 Meter hoch. Bis der Baum diese stattliche Größe erreicht, vergehen jedoch mindestens hundert Jahre. Wie alt die Eichenart werden kann, ist nicht hinlänglich bekannt. Das Holz wird für Eichenfässer verwendet und soll Weinen eine weiche, zimt- und mandelartige Note verleihen.

Anbau und Pflege der Ungarischen Eiche

Die getrockneten, in feuchtem Sand gelagerten Eicheln werden im März einzeln ausgesät. Das kann direkt vor Ort erfolgen. Besser ist es jedoch, die Ungarische Eiche im Topf vorzuziehen und erst im nächsten oder übernächsten Jahr auszupflanzen. Jungbäume können in Baumschulen erworben werden; in Gartencentern ist diese Eichensorte bislang nicht im Angebot. Der Schössling ist noch nicht winterhart und sollte in den ersten Jahren vor Frost geschützt werden. Hierzu wird der Stamm in Freilandhaltung mit Rindenmulch oder Stroh angehäufelt und das Bäumchen selbst mit Flies ummantelt. Kräftige Düngung im Frühjahr fördert das Wachstum. Nach sieben bis acht Jahren hat die Ungarische Eiche bereits eine ansehnliche Höhe von etwa zwei Metern erreicht und wird das erste Mal Früchte entwickeln. Aus dem Spross ist ein jugendlicher Baum geworden.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Ungarische Eiche
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Quercus frainetto
  • Pflanzenfamilie: Laubbäume
  • Lateinische Bezeichnung der Familie:
  • Ungarische Eiche Blüten:
  • Ungarische Eiche Blätter:
  • Ungarische Eiche Stengel/Stamm:
  • Ungarische Eiche Standort:
  • Ungarische Eiche Schädlinge:
  • Giftig:
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: