Sojabohne

Sojabohne

Die Sojabohne ist ein einjährige Pflanze, gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und stellt ein ertragreiches, ölhaltiges Gemüse dar, das wie die Erbse zur Gattung der Hülsenfrüchte zählt. Ursprünglich stammt die Sojabohne aus Asien (China) und wird dort als Grundnahrungsmittel in großem Umfang angebaut. Ihre erste Erwähnung als Kulturpflanze fand Soja bereits ca. 1200 Jahre vor unserer heutigen Zeitrechnung. Verwendet werden die Bohnen der Pflanze, die inzwischen maschinell aus der Hülse geschält werden und bei richtiger Lagerung (Trocknung) nahezu endlos haltbar sind.

In Europa wird Soja kaum angebaut und gelangt vorwiegend in Trockenform in den Handel. Als Grundnahrungsmittel hat die Sojabohne in Westeuropa nicht die Gewichtung wie in Asien oder der “Dritten Welt”. Produkte aus Sojamehl sind jedoch für Allergiker von großer Bedeutung (Sojamilch). Die Lebensmittelindustrie verarbeitet Soja zu Bindemittel und preiswertem Pflanzenöl, Vegetarier nutzen Sojapressprodukte als Fleischersatz (Tofu). Sojabohnen sind reich an natürlichen Fettsäuren, verfügen über einen hohen Anteil an Eiweiß (das dem tierischen sehr ähnlich ist) und versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Anbau und Ernte der Soja-Sprossen

Hierzulande finden vor allem die frischen Soja-Sprossen als wertvoller Energie- und Vitaminlieferant für Salate oder in der asiatischen Küche Verwendung. Dafür reichen ein halbschattiger Platz auf dem Balkon und ein Blumenkasten mit nur wenig Erde und einem Zellstoffgemisch als Bodengrund, der nicht austrocknen darf. Düngung ist nicht notwendig. Lässt man die Pflanze auswachsen, wird sie als buschiges Gewächs maximal einen Meter hoch. Als Zierpflanze ist Soja wegen ihres unscheinbaren Aussehens und der behaarten Stängel und Hülsen nicht geeignet.

Als Nahrungspflanze gestaltet sich der Anbau im eigenen Garten jedoch schwierig, da die Sojapflanze auf ein bestimmtes Bakterium zur Stickstoffversorgung angewiesen ist, das hierzulande nicht vorkommt und per Impfung nachgereicht werden muss. Künstliche Düngung bringt nicht das gleiche Ergebnis und die Pflanze wird keine verwertbaren Hülsen produzieren. Als Sprossengemüse hingegen benötigt Soja kaum Pflege und kann ganzjährig gezogen werden – in den kalten Monaten im Gewächshaus oder in der Wohnung auf dem Fensterbrett. Spätestens drei Wochen nach dem Einlegen der Samen können die Sprossen geerntet werden.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Sojabohne
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Glycine max
  • Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütler
  • Lateinische Bezeichnung der Familie: Faboideae
  • Sojabohne Blüten:
  • Sojabohne Blätter:
  • Sojabohne Stengel/Stamm:
  • Sojabohne Standort:
  • Sojabohne Schädlinge:
  • Giftig:
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: