Oleander

Oleander

Der Oleander ist ein reich blühender, immergrüner Strauch, der zu der Familie der Hundsgiftgewächse gehört. Er wächst stark in die Breite und wird etwa drei Meter hoch. Die Blätter sind ledrig, sehen lanzettförmig aus und sie werden etwa 15 Zentimeter lang. Bei den Wildformen sind die Blüten weiß oder rosa gefärbt und ungefüllt. Die Zuchtformen können von rosa bis weiß, lachsfarben, dunkelrot und orange sämtliche Zwischentöne annehmen und sie sind gefüllt. Der Durchmesser der Blüten liegt bei drei bis fünf Zentimeter. Die Heimat von dem Oleander ist im Orient und Mittelmeergebiet, wo dieser an Fluß- und Bachläufen wächst. Bei Kleinkindern ist auf das Verschlucken zu achten, denn sämtliche Teile der Pflanze sind giftig.

Besonders im Hochsommer ist der Wasserbedarf ziemlich hoch. Liegt ein Wassermangel vor, dann werden die unteren Blätter gelb und fallen ab. Zusätzlich blüht der Oleander kaum, wenn er einen Wassermangel hat. Bedingt ist ein Oleander auch gegenüber Staunässe resistent und die Wurzeln sind im Vergleich zu Citruspflanzen bei weitem nicht so empfindlich. Sammelt sich Wasser im Übertopf, dann wird es schnell verbraucht, sodass es bei sommerlichen Temperaturen nicht zu Staunässe kommt. Im Winter sollte bei einer dunklen, kühlen Überwinterung nur wenig und selten gegossen werden. Während bei der Überwinterung als Kübelpflanze ein frostfreier, kühler und nicht unbedingt heller Raum gewählt wird, wird im Sommer möglichst viel Sonne benötigt. Für den Notfall ist auch ein sehr kühler, aber ziemlich dunkler Raum für die Überwinterung geeignet. Auch wenn die Pflanze dann im Frühjahr ramponiert aussieht, dann erholt sie sich dennoch schnell wieder.

Damit der Oleander in seiner vollen Pracht blüht, sollte es während der Wachstumsphase so warm wie möglich sein. Ideal wäre eine Hauswand an dem Rücken, die über Nacht Wärme abgibt. Die Überwinterung muss frostfrei und kühl erfolgen. Umso dunkler es ist, umso schädlicher ist es für die Pflanze. Die richtige Temperatur für das Überwintern liegt zwischen fünf und zehn Grad. Wird er bei höheren Temperaturen beispielsweise im Wintergarten überwintert, dann sollte es allerdings auch hell sein. Bei der Düngung sollte der Oleander ein bis zweimal in der Woche mit einem Blühpflanzen-Dünger gedüngt werden. Die Pflanze verzweigt von alleine genügend und deshalb ist der Rückschnitt unnötig. Zusätzlich ist der Rückschnitt für die Blütenbildung sogar schädlich, falls es zu der falschen Zeit passiert. Wird er zu groß und er muss zurück geschnitten werden, dann sollte dies im Herbst geschehen.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Oleander
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Nerium oleander
  • Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse
  • Lateinische Bezeichnung der Familie: Apocynaceae
  • Oleander Blüten:
  • Oleander Blätter:
  • Oleander Stengel/Stamm:
  • Oleander Standort:
  • Oleander Schädlinge:
  • Giftig:
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: