Iris

Iris

Die Frühblüher-Blume Iris ist eine krautige, mehrjährige Pflanze und hat viele Namen. Am bekanntesten sind Netzblatt-Schwertlilie oder Zwerg-Iris. Sie gehört zur Gattung der Schwertlilien, ihre Blüten erreichen Wuchshöhen bis 20 Zentimeter. Die schmalen Blätter überragen die hübschen Blüten und werden bis zu 30 Zentimeter hoch. Zwergformen sind kleiner. Ursprünglich stammt die Iris aus dem Kaukasus, der Türkei und dem Iran. Als Zierpflanze für Steingärten wurde die robuste Blume schon vor vielen Jahrhunderten nach Westeuropa eingeführt.

Als Frühlingsblume passt die Iris gut in den Steingarten, in ein Beet mit Schnee- oder Maiglöckchen oder auf die Streuwiese. Sie blüht bereits ab Ende Februar, jedoch maximal einen Monat lang, dann stirbt das Kraut ab. Die Zwiebeln verbleiben im Boden, vermehren sich über den Sommer und überwintern schadlos, bis sie im Frühjahr wieder in voller Pracht spriesen und ihre schönen Farben zeigen. Die Iris verfügt über eine faszinierende Farbpalette: Blau in allen Schattierungen, Purpur, aber auch Weiß. Charakteristisch ist die “Mäulchenform” mit einer gelb abgesetzten Lippe, die in den Blütenkelch führt.

Anbau und Pflege

Iris reticulata ist eine beliebte, anspruchslose Zierpflanze für den Garten. Sie mag es sonnig bis halbschattig und mäßig feucht, gern auch als Unterpflanzung für Obstbäume. Als Topfpflanze für die Wohnung ist die Blume aufgrund ihrer kurzen Blühzeit wenig geeignet. Als Bodensubtrat eignet sich jeder Bodengrund (außer purer Kies), zusätzliche Düngung ist nicht notwendig. Ab Februar ist die Schwertlilie als Topfling im Handel erhältlich. Einfacher und preiswerter kann die Blume mittels Zwiebelstecklingen im Herbst angesetzt werden. Stecktiefe und Pflanzabstand betragen etwa acht bis zwölf Zentimeter.

Nach dem Verblühen (Ende März/Anfang April) werden die trockenen Blätter abgeschnitten. Die Mutterzwiebel bildet über den Sommer mehrere kleine Zwiebeln. Es kann passieren, dass die Iris ein Jahr pausiert, dann aber verstärkt im darauffolgenden Jahr erblüht. Wenn Sie die Pflanze gezielt vermehren und verschenken möchten, dann sollten Sie einen Teil der Tochterzwiebeln im Herbst ausgraben und in sandiger Erde über den Winter kalt stellen. Die Iris ist winterhart, ihre Zwiebeln vertragen problemlos einen Kälteeinbruch bis minus 30° Celsius.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Iris
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Iris reticulata
  • Pflanzenfamilie: Liliengewächse
  • Lateinische Bezeichnung der Familie: Liliaceae
  • Iris Blüten: blau, purpur, weiß, kelchförmig (Februar - März)
  • Iris Blätter: dunkelgrün, schmal, 20 bis 30 Zentimeter
  • Iris Stengel/Stamm:
  • Iris Standort: sonnig bis halbschattig
  • Iris Schädlinge: Schnecken, Tintenfraßkrankheit
  • Giftig: ja
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: