Doldigen-Milchstern

Doldigen-Milchstern

Der Doldigen-Milchstern (Ornithogalum umbellatum) ist auch unter den Namen Doldenmilchstern oder Stern von Bethlehem bekannt. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, konnte sich der Doldenmilchstern im Lauf der Zeit auch in Mitteleuropa verbreiten.

Der Doldigen-Milchstern zählt zu den Spargelgewächsen und ist leicht giftig. Die ausdauernde, krautige Zwiebel-Pflanze kann bis 30 cm hoch werden. Im Frühjahr erscheinen vier bis sechs, manchmal auch neun grundständige Laubblätter, die bis zu sechs Millimeter breit werden. Die Laubblätter haben einen weißen Mittelstreif. In ihrer Wachstumsphase, vor der Blütezeit, stehen die satt grün gefärbten Blätter aufrecht. Während der Blüte werden sie länger und herabhängend, bis sie nach der Blüte schließlich vergilben und abfallen. Aus dem doldentraubigen Blütenstand können sich bis zu zwanzig Blüten entwickeln. Diese erreichen einen Durchmesser von drei bis vier Zentimeter. Die milchig weißen Blüten bestehen aus je sechs sternförmig angeordneten Blütenblättern mit zartem, grünen Rand. Die Blütezeit erstreckt sich von April bis Juni.

Der Doldigen-Milchstern ist pflegeleicht und anspruchslos

Der pflegeleichte Doldigen-Milchstern eignet sich ideal zum Verwildern und für Steingartenbepflanzungen. Die wärmeliebende Pflanze bevorzugt einen hellen Platz im Halbschatten. Bei zu sonnigem Standort verblüht die Pflanze schneller, bei zu viel Schatten wird der Doldigen-Milchstern blühfaul. Er stellt ähnliche Ansprüche an Standortbedingungen wie Narzissen. Er bevorzugt nährstoffreichen Boden und ist auch an Wegrändern und frischen Wiesen zu finden. Der Doldigen-Milchstern liebt es im Frühling feucht, im Sommer eher trocken. Als Dünger genügt es, altes Laub zwischen den Pflanzen zu lassen.

Diese anspruchslose Frühlingspflanze lässt sich leicht vermehren: nach der Blüte durch Teilung oder Vereinzeln von Tochterzwiebeln, oder durch (Selbst)Aussaat. Der Pflanzabstand entspricht der halben Wuchsbreite, gepflanzt wird zwei- bis dreimal so tief wie die Zwiebel groß ist. Soll der Doldigen-Milchstern nicht verwildern, schneidet man die Blütenstiele gleich nach der Blüte. Die Blätter lässt man am besten vergilben, damit die Zwiebel ausreichend Nährstoffe für die Blüte im Folgejahr speichern kann.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Doldigen-Milchstern
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze:
  • Pflanzenfamilie: Spargelgewächse
  • Lateinische Bezeichnung der Familie: Asparagaceae
  • Doldigen-Milchstern Blüten:
  • Doldigen-Milchstern Blätter:
  • Doldigen-Milchstern Stengel/Stamm:
  • Doldigen-Milchstern Standort:
  • Doldigen-Milchstern Schädlinge:
  • Giftig:
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: