Chinakohl

Chinakohl

Der Chinakohl ist ein grünblättriges, salatähnliches und knackiges Kohlgemüse, das einen ovalen Kopf bildet und bei der Ernte bis zu drei Kilogramm wiegen und 60 Zentimeter hoch sein kann. Chinakohl ist eine einjährige Pflanze kann jedoch zweimal im Jahr geerntet werden, das erste Mal im August, das zweite Mal im Spätherbst. Ursprünglich stammt der Kohl aus China, wo er aus einer Kreuzung zwischen Senfkohl und einer Rübenart entstanden sein soll und dort bereits seit dem 5. Jahrhundert angebaut wird.

Die zarten Blätter eignen sich zum Rohverzehr und als Kochgemüse, sind leicht verdaulich und enthalten viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Außerdem werden dem Chinakohl krebshemmende Eigenschaften zugesprochen, wofür der hohe Anteil an Vitamin C, Senföl und Brassinin verantwortlich ist. Wie alle vitaminreichen Gemüse stärkt auch der Chinakohl das Immunsystem. Chinakohl wird seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa angebaut. Er zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus, ist jedoch anfällig gegen Schädlinge, wie den Kohlweißling und den Erdfloh. Die gekräuselten Blätter sind hellgelb-grün, die Blattrippen breit, weiß und fest. Verwendet wird alles, bis auf den Strunk. In Küchenfolie eingepackt kann der Kohl bis zu zehn Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die zweite Ernte überdauert den Winter mit Zeitungspapier abgedeckt in kühlen, trockenen Kellern.

Anbau und Ernte

Chinakohl-Samen sind in jedem Gartencenter erhältlich. Achten Sie auf gegen Kohlhernie resistente Sorten. Die Saatanweisungen auf den Tütchen sind jedoch oft ungenau und manchmal sogar falsch. Die Aussaat erfolgt Mitte Juni bis Mitte Juli direkt in den Boden. Sie können aber auch die Pflänzchen bereits ab Ende Mai vorziehen und dann aussetzen. Der Pflanzabstand sollte 40 Zentimeter nicht unterschreiten. Kleiner Abstände erzeugen kleinere und zarte Pflanzen, die ebenfalls geerntet, jedoch nicht gelagert werden können und sofort verzehrt werden müssen.

Die Sprösslinge keimen schnell, brauchen viel Wasser und Dünger. Der Boden darf keinesfalls zu trocken sein und muss regelmäßig mit der Harke gelockert werden, da sich sonst die sogenannten Erdflöhe wohlfühlen und die zarten Blätter anknabbern. Gegen den Kohlweißling hilft es, die jungen Pflanzen mit Netzen abzudecken. Ansonsten ist der Chinakohl ein völlig problemloses Gemüse, das von ganz allein wächst und auch direkte Sonneneinstrahlung verträgt. Halbschatten mag er jedoch lieber. Bereits nach 80 Tagen kann das Kohlgemüse geerntet werden. Dazu wird der (geschlossene) Kopf am Strunk abgeschnitten, woraus ein zweiter Kopf wächst, der dann im Spätherbst geerntet wird. Dann soll auch die Wurzel aus der Erde entfernt werden. Maximal drei Jahre lang gedeiht Chinakohl im gleichen Boden, dann müssen Sie die Sorte wechseln, um ein Auslaugen des Bodengrundes zu vermeiden.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Chinakohl
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Brassica rapa subsp. pekinensis
  • Pflanzenfamilie:
  • Lateinische Bezeichnung der Familie:
  • Chinakohl Blüten:
  • Chinakohl Blätter:
  • Chinakohl Stengel/Stamm:
  • Chinakohl Standort:
  • Chinakohl Schädlinge:
  • Giftig:
  • Heilwirkung:
  • Anwendung: