Aloe

Aloe

Es handelt sich bei der Aloe-Vera um eine Pflanze, welche den Sukkulenten angehört. Es gibt von der Aloe circa 500 unterschiedliche Arten und die echte Aloe wird auch als Wüstenlilie bezeichnet. Gemeinsam mit der Arborescens erreicht die Barbadensis Miller eine Art Heilwirkung.

Die Aloe als Heilpflanze im kosmetischen und pharmazeutischen Bereich

Äußerlich und innerlich kann die Flüssigkeit der Blätter im kosmetischen und pharmazeutischen Bereich angewendet werden. Somit handelt es sich nicht nur ausschließlich um eine Zierpflanze, sondern auch um eine Heilpflanze. Zahlreiche Kosmetik- und Wellnessprodukte, wie zum Beispiel Seifen, Cremes und Lotionen, aber auch Medikamente aus traditioneller Schulmedizin, sowie Anwendungen der alternativen Medizin bedienen sich an der heilenden Wirkung der Aloe-Pflanze.

Standort der Aloe

Die Kanarischen Inseln stellen die ursprüngliche Heimat der Pflanze dar, denn dort ist für das Gedeihen das ideale Klima. Doch sie sind ebenfalls an anderen Orten kultiviert und dazu gehören beispielsweise Amerika, das europäische Festland und Afrika. Zwar sind die Pflanzen empfindlich gegen Frost, doch sie regenerieren sich schnell. Eine Aufzucht kann auch in dem hauseigenen Garten funktionieren, doch im Winter gehört die Pflanze ins Haus. Bei ausreichend Sonneneinstrahlung im Sommer wird die Pflanze prächtig gedeihen und stark anwachsen.

Aufbau und Eigenschaften

Die Pflanze an sich bekommt in ihrem Leben mehrere Ausläufer und wird bis zu zehn Jahre alt. Für die innere Anwendung kann der Saft etwa nach vier Jahren empfohlen werden. Die Farbe der Blüten ist gelblich-rot, die Blüten sind dreizählig und die Blütenstände ähneln kleinen Trauben. Die dicken Blätter sind ansonsten sehr auffällig, denn diese sind lederartig und schützen vor der Austrocknung in heißen Gebieten. Tiere fressen die Pflanze nicht an, denn der Saft ist bitter. Ein Blatt hat drei Schichten, die dicke Blattrinde, die Schicht mit bitterem und dicklichem Saft und das Blattmark mit Gel.

In der Zwischenzeit wird die Pflanze bereits in vielen subtropischen und tropischen Gebieten angebaut. Der Boden muss sandig und trocken sein, außerdem muss der Boden für den Anbau kalk- und lehmhaltig sein. Importierte Produkte können auch in unseren Breitengraden gedeihen, denn hier ist es nicht so einfach. Sehr wichtig ist der richtige Standort für die Zucht, denn die Temperaturverhältnisse sollten stabil und der Platz sonnig sein. Böden die sich leicht kultivieren lassen sind gut geeignet und dabei handelt es sich um kalk- und lehmhaltige, trockene und sandige Böden. Als Alternative funktioniert auch eine fertige Sukkulent- und Kakteenmischung. Gut geeignet ist auch eine Erdmischung aus grobem Sand, Perlit und Granitsplit.

Bewässerung der Aloe

Beim Gießen sollte sich kein Stauwasser bilden und der Behälter zur Aufzucht sollte ausreichen Wasserablauf haben. Am Anfang sollte die Aloe sonnengeschützt sein, sie befindet sich in einem Topf und sie wird erst gegossen, wenn die Erde ausgetrocknet ist. Bei einem vollständigen Wurzelwerk kann die Pflanze dann ins Freiland, wo sie im Halbschatten oder in der Sonne steht. Zum Überwintern sollte die Pflanze ins Haus oder in ein Gewächshaus untergebracht werden, sonst geht sie ein.

Daten und Fakten

  • Pflanzenart: Aloe
  • Lateinische Bezeichnung der Pflanze: Aloe vera
  • Pflanzenfamilie: Liliengewächse
  • Lateinische Bezeichnung der Familie: Liliaceae
  • Aloe Blüten: gelblich bis rot
  • Aloe Blätter: ca. 16 Blätter, dicht am Stamm angeordnet, 30 bis 50 cm lang und 5 bis 7 cm breit
  • Aloe Stengel/Stamm: Stammlos oder mit kurzen Stämmen (Umfang bis zu 30 cm)
  • Aloe Standort: Halbschatten oder Sonne
  • Aloe Schädlinge:
  • Giftig: Nein
  • Heilwirkung: Ja
  • Anwendung: Kosmetik- und Wellnessprodukte, sowie alternativen Medizin und Schulmedizin